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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

auch im Herbst gibt es jede Menge Neuigkeiten aus der Welt des Recyclings – bei uns in Österreich, in der EU und auch am anderen Ende der Welt.

 

Wir haben wieder eine bunte Auswahl an Themen für Sie zusammengestellt und wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

 

Ihr ERP Austria-Team







Wir stellen vor: unsere Abfallvermeidungsprojekte

ERP stellt jährlich einen Teil der eingenommenen Entpflichtungsentgelte für die Förderung von Abfallvermeidungsprojekten zur Verfügung. Derzeit werden drei verschiedene Institutionen von uns unterstützt, die wir Ihnen in unseren nächsten Newsletter-Ausgaben nach und nach vorstellen wollen. Den Anfang macht das R.U.S.Z.:



Das Reparatur- und Service-Zentrum (R.U.S.Z.)


Das Reparatur- und Service-Zentrum R.U.S.Z. ist ein Social Business und neben seinem Tagesgeschäft als Anbieter seriöser Reparaturdienstleistungen ein Zentrum für KonsumentInnenschutz und Nachhaltigkeit. Das R.U.S.Z. ist der bekannteste unabhängige Reparaturbetrieb für Elektrogeräte in der EU. Die dort beschäftigten TransitmitarbeiterInnen (Langzeitarbeitslose über 45, Menschen mit Behinderungen, Haftentlassene) werden zum Großteil in Dienstverhältnisse vermittelt. Der eigenständige Mechatroniker-Fachbetrieb führt pro Jahr rund 9.000 Reparaturen an Elektro- und Elektronikgeräten durch und sorgt damit für die Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks der Geräte. Weiters wird vom R.U.S.Z. das größte Re-Use-Zentrum Österreichs für Haushaltsgroßgeräte betrieben und wöchentlich ein Reparatur-Café angeboten, wo Interessierte lernen können, defekte Elektrokleingeräte unter Anleitung von Fachkräften selbst zu reparieren.

 

Das R.U.S.Z. war Initiator des ReparaturNetzWerk Wien (www.reparaturnetzwerk.at), des Österreichischen Dachverbandes einschlägiger sozialwirtschaftlicher Betriebe RepaNet (www.repanet.at) und des EU Dachverbandes RREUSE (www.rreuse.org). Letzterem ist es durch erfolgreiches Lobbying in Brüssel gelungen, Reparatur und Wiederverwendung in der Elektroaltgeräterichtlinie sowie in der Abfallrahmenrichtlinie prominent zu platzieren.

 

Aktuell arbeitet das R.U.S.Z. an der Weiterentwicklung der Ökodesignrichtlinie und dem systemischen Wandel von einer ressourcenverschwendenden linearen zu einer zirkulären Wirtschaftsweise mit. Die vom R.U.S.Z. mitentwickelte einzigartige österreichische Norm „Gütezeichen für langlebige, reparaturfreundlich konstruierte elektrische und elektronische Geräte“ hat bei den EU-Institutionen massives Interesse geweckt. Der derzeit laufende, von der EU-Kommission beauftragte Standardisierungsprozess „Energy Related Products – Material Efficiency Aspects for Ecodesign“ orientiert sich teilweise an dieser österreichischen Norm.


Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Webseite des R.U.S.Z.: https://www.rusz.at/


Green Alley Award 2018: österreichisches Start-up unter den Finalisten!


215 Geschäftsideen aus 30 verschiedenen europäischen Ländern wurden in diesem Jahr für den Green Alley Award, den ersten Start-up-Preis der Kreislaufwirtschaft, eingereicht. Sechs Start-ups haben es nun in die Auswahl geschafft und präsentieren ihre Idee bei der großen Preisverleihung am 18. November in Berlin. Nur ein Start-up wird am Ende des Abends die Jury in einem Live-Pitch überzeugen und 25.000 € Preisgeld mit nach Hause nehmen.

 

So vielfältig die Herausforderungen der Circular Economy, so einfallsreich sind auch die Lösungen der sechs Finalisten. Das italienische Start-up Ecoplasteam setzt beispielsweise dort an, wo das Recycling bisher gescheitert ist: Statt Verbundstoffe aus Kunststoff- und Aluminiumschichten aufwändig voneinander zu trennen, haben die Italiener einfach ein neues Material aus beiden Komponenten entwickelt, das genauso hochwertig ist wie ein Primärrohstoff.

 

Das österreichische Start-up Refurbed bringt nicht nur Rohstoffe zurück auf den Markt, sondern gleich ganze Produkte: Gebrauchte Elektro- und Elektronikgeräte wie etwa Smartphones, Tablets, Monitore und Haushaltsgeräte werden von Experten generalüberholt und in einen neuwertigen Zustand zurückversetzt. Geräte, die andernfalls nur in Teilen recycelt worden wären, werden so als Ganzes in den Kreislauf zurückgeführt – und kosten die Verbraucher bis zu 40 Prozent weniger. https://www.refurbed.de 


Auf die Digitalisierung der Kreislaufwirtschaft baut Circular IQ aus den Niederlanden, die mit ihrer Software Daten zur Kreislauffähigkeit von Produkten bündeln, von der Herkunft der Materialien bis zu den Lieferantenverträgen. Dem Kampf gegen Verpackungsabfall haben sich gleich drei Start-ups verschrieben: MIWA aus Tschechien haben den Supermarkt der Zukunft erfunden, der vom Hersteller bis zum Verbraucher ganz ohne Verpackungen auskommt. Wenn doch einmal Verpackung notwendig ist, eignen sich die aus Cellulose bestehenden Schutzhüllen des deutschen Start-ups Superseven bestens dafür. Sie bauen sich innerhalb von 42 Tagen vollständig in der Natur ab und ihr Material ist so optimiert, dass auch große und schwere Produkte optimal verpackt werden können. Ein alternatives Isoliermaterial, dass an Stelle von Styropor für den Transport gekühlter Lebensmittel genutzt werden kann, hat das britische Start-up Aeropowder entwickelt. Für das Material nutzt es die Vorteile der Natur: Federn, die sonst als Abfall entsorgt würden.

 

Wer diese sechs spannenden Start-ups live auf der Bühne erleben und im Anschluss an die Preisverleihung direkt mit ihnen in Kontakt treten möchte, kann sich hier für die Veranstaltung am 18. Oktober 2018 registrieren. Ausführliche Informationen zu den Finalisten gibt es im Green Alley Award Newsroom sowie auf dem Blog.

 

Zur Pressemitteilung: https://green-alley-award.com/newsroom/press-releases/

European Recycling Platform sponsert Going Green - CARE INNOVATION 2018


Die European Recycling Platform ist Sponsor der "Going Green - CARE INNOVATION 2018 - Towards a Circular Economy"-Konferenz in Wien. Die Konferenz zieht mehr als 400 Experten aus aller Welt an und ist zusammen mit der Schwesterkonferenz "Electronic Goes Green", die mit ihr abwechselnd in Berlin stattfindet, die größte Plattform, auf der aktuelle Fortschritte der Kreislaufwirtschaft und Entwicklungen von ressourceneffizienten elektronischen Produkten und Dienstleistungen präsentiert werden. Im Rahmen der Konferenz diskutieren Experten die neuesten Trends bezüglich Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft, rechtlicher Compliance und globaler Harmonisierung, gefährlichen Materialien und vielen anderen Themen.

 

"Going Green - CARE INNOVATION 2018" wird vom 26. bis 29. November 2018 in Wien im Apothekertrakt des Schlosses Schönbrunn stattfinden.

 

Hier kommen Sie zur Webseite der Konferenz: http://ci2018.care-electronics.net/

Studie zu Kunststoffabfällen in Österreich


EU-weit werden jährlich knapp 30 % der 25 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle wiederverwertet. "Österreich ist bei der getrennten Abfallsammlung und beim Recycling im europäischen Spitzenfeld", erklärt die Geschäftsführerin des Bundesumweltamtes, Monika Mörth.

 

Die Bestandsaufnahme aller Abfallarten in Österreich stellt der Statusbericht zum Bundes-Abfallwirtschaftsplan dar, der Ende April vom Bundesumweltamt im Namen des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus veröffentlicht wurde.

 

Österreich produziert jährlich etwa neun Millionen Tonnen Kunststoffabfälle. Gemäß der Studie wurden davon im Jahr 2015 rund 28 % wiederverwertet, etwa 71 % verbrannt und 1 % deponiert. Recycelt werden vor allem reine Kunststoffabfälle, die zerkleinert als Ausgangsmaterial für neue Produkte dienen. Das sind in Österreich etwa 21 %. Gemischte Abfälle, wie Verpackungen, Rest- und Sperrmüll machen rund 77 % der Kunststoffmasse aus. In rund 2 % der Kunststoffabfälle sind Farben und Lacke, Kunststoffschlämme und Weichmacher enthalten. Bei 80 % handelt es sich um Kunststoffabfälle von gewerblichen oder privaten Endverbrauchern. Die verbleibenden 20 % sind Produktionsabfälle.

 

"Um die Vorgaben der EU für das Recycling von Kunststoffen bis zum Jahr 2030 erfüllen zu können, müssen wir die Art und Weise ändern, in der Kunststoffe gegenwärtig hergestellt, verwendet und entsorgt werden", sagt Monika Mörth. Die EU-Kommission hat Anfang des Jahres 2018 die neue EU-Kunststoffstrategie vorgestellt. Diese dient dem Ziel, bis zum Jahr 2030 alle Kunststoffverpackungen in Europa recyclingfähig zu machen. Der Verbrauch von Einwegkunststoffen soll drastisch reduziert und die Verwendung von Mikroplastik eingeschränkt werden.

 

Zur Studie: http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/REP0650.pdf

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Deutschland: Neues Verpackungsgesetz (VerpackG) ab 01.01.2019


Am 1. Januar 2019 tritt das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) in Kraft und löst die Verpackungsverordnung (VerpackV) ab. Es wird eine zentrale Stelle geschaffen, um die Transparenz in der Lizenzierung zu stärken und die Vollzugsbehörden bei der Bekämpfung der Unterlizenzierung zu unterstützen. Ziel ist eine Verpackungsentsorgung auf einer nachhaltigen und wettbewerbsneutralen Grundlage. Neben einer deutlichen Erhöhung der Quoten für das werkstoffliche Recycling werden auch einige Pflichten und Definitionen mit dem VerpackG verschärft.

 

Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister hat nun das Verpackungsregister LUCID freigeschaltet. Bei diesem müssen sich Hersteller rechtzeitig registrieren, um mit dem Inkrafttreten des neuen Verpackungsgesetzes am 1. Januar 2019 weiterhin systembeteiligungspflichtige Verpackungen in Umlauf bringen zu dürfen.

 

Das neue Verpackungsregister ist öffentlich einsehbar und erhöht somit die Transparenz des Systems. Damit soll gewährleistet werden, dass zukünftig alle Verpackungshersteller ihrer erweiterten Herstellerverantwortung nachkommen und die Kosten für die Rücknahme und Verwertung ihrer Verpackungen tragen.

 

Auf der Webseite der Zentralen Stelle und auf der Informationsplattform zum VerpackG finden Sie weitere Informationen: www.verpackungsregister.org, www.verpackungsgesetz-info.org

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EU: Kreislaufwirtschaftspaket tritt in Kraft




Der Rat der Europäischen Union hat das Kreislaufwirtschaftspaket offiziell verabschiedet. Die Mitgliedstaaten gaben grünes Licht, nachdem bereits das Europäische Parlament im April für das Paket gestimmt hatte. Die überarbeiteten Richtlinien, allen voran die Abfallrahmenrichtlinie, wurden am 14. Juni 2018 im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Die Mitgliedstaaten haben nun bis zum 5. Juli 2020 Zeit, die neuen Vorschriften in nationales Recht umzusetzen.

 

Die neue Gesetzgebung enthält erhöhte Recyclingziele sowie neue Anforderungen für die erweiterte Herstellerverantwortung. Laut der EU sind die neuen Regeln die ambitioniertesten ihrer Art in der Welt. Mit ihnen wird Europa weltweit führend in der Verringerung und dem Recycling von Abfällen.

 

Die European Recycling Platform hat an der Entwicklung der neuen Richtlinien mitgewirkt und steht weiterhin im Dialog mit der Europäischen Kommission, die nun etwa 60 Dokumente wie Guidelines und Q+A zur richtigen Umsetzung der Richtlinien erarbeiten muss.

EU: Frist zur REACH-Registrierung abgelaufen


Nach einer Laufzeit von zehn Jahren endete am 31. Mai 2018 die Frist zur Registrierung im Rahmen der REACH-Verordnung. Nach dieser Verordnung muss jeder chemische Stoff, der in der EU in Verkehr gebracht wird und mehr als 1.000 kg pro Jahr umfasst, registriert werden. Ohne eine solche Registrierung wird der Verkauf der betroffenen Stoffe in der EU nach dem 31. Mai 2018 eingeschränkt.

 

Mit Stand vom 28. Mai wurden zwischen 2010 und 2018 knapp über 20.000 chemische Stoffe registriert, was deutlich unter der prognostizierten Menge von etwa 30.000 Stoffen liegt. Die Kosten für die Registrierung sind sehr unterschiedlich, liegen jedoch im Durchschnitt bei jeweils 30.000 €. Es handelt sich also um erhebliche Investitionen für die betreffenden Unternehmen.

 

H2 Compliance (https://www.h2compliance.com/), ein Unternehmen der Landbell Group, hat bereits über 200 Unternehmen dabei geholfen, ihre REACH-Verpflichtungen auf sechs Kontinenten zu erfüllen.

 

Zum Nachlesen: https://echa.europa.eu/registration-statistics-infograph#
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Aktuelles aus der Landbell Group: Software-Lösungen von Prodigentia
  • Webportal zur individuellen Rücknahme

Ein großer Elektronikhersteller hat Prodigentia, ein Unternehmen von Landbell Group, beauftragt, ein neues Webportal für das Management individueller Kundenrücknahmen zu entwickeln. Diese Lösung ersetzt ein altes Webportal und bietet mehrere zusätzliche Funktionen, darunter ein Backoffice für den Programmmanager und die Lieferanten des Herstellers zur Verwaltung von Bestellungen sowie einen automatisierten Angebotsgenerator.

 

Das neue Portal wird bereits in der EMEA-Region (Europe, Middle East, Africa) eingesetzt und wird wegen seines Erfolges nun auch auf andere Regionen ausgeweitet. Dieses Tool ist ein wertvoller Beitrag zur digitalen Kreislaufwirtschaft und hilft Herstellern dabei, das Management ihrer Ressourcen zu verbessern.

 

  • Software FLEX in Kanada eingesetzt

Ein großer Recyclingverband in Nordamerika hat sich dafür entschieden, die Software Flex als Ersatz für seine bisherige Legacy-Management-Lösung einzuführen. Die Gründe für diese Entscheidung liegen in der einfachen Anpassungsmöglichkeit der Software, den geringeren Kosten und der bereits vorhandenen Erfahrungen mit dem Programm Prodex, das erstmals im Jahr 2012 eingeführt wurde.

 

Flex und Prodex sind Softwaretools, die von Prodigentia entwickelt und gewartet werden. Sie bieten eine grüne Enterprise-Ressourcenplanung für die verschiedenen Organisationen, die an Compliance- und Ressourcenmanagement beteiligt sind. Der Verband hat sich für Flex entschieden, um sich besser aufzustellen und eine bedeutende Rolle in der nordamerikanischen Kreislaufwirtschaft spielen zu können.

 

  • CarE-Service

Prodigentia wurde für die Teilnahme am CarE-Service ausgewählt, einem internationalen Projekt, das im Rahmen des EU-Programms "Horizon 2020" gefördert wird. Die Rolle von Prodigentia ist die Entwicklung der ICT-Plattform für CarE-Service. Die genaue Funktionalität der Plattform wird während der Designphase festgelegt, umfasst jedoch Funktionen wie eine durchsuchbare Liste an verfügbaren Autoteilen.

 

Das Ziel von CarE-Service ist es, die Machbarkeit von innovativen Kreislaufgeschäftsmodellen für Elektrofahrzeuge aufzuzeigen und neue, maßgeschneiderte und leistungsorientierte Mobilitätsdienste für die EU-Bürger anzubieten.

 

Solche Dienstleistungen und Geschäftsmodelle werden das Verhalten der Kunden beeinflussen und die derzeitige Wertschöpfungskette der Elektromobilität in Richtung Nachhaltigkeit bewegen. Das CarE-Service-Konsortium besteht aus 15 Teilnehmern aus ganz Europa, darunter Fiat Chrysler (Italien), Fraunhofer Institut (Deutschland) und Envirobat (Spanien).

Zur Website von Prodigentia: https://prodigentia.com/
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Nigeria: Jährlich werden 60.000 Tonnen WEEE importiert

Eine zweijährige Studie des Basler Koordinationszentrums für Afrika in Nigeria (BCCC Afrika) und des Programms Sustainable Cycles (SCYCLE) der Universität der Vereinten Nationen (UNU) hat ergeben, dass rund 60.000 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte in den letzten zwei Jahren nach Nigeria versandt wurden, wobei die Mehrheit davon aus der Europäischen Union stammt. Von den 60.000 Tonnen wurden mindestens 15.400 Tonnen als unbrauchbar eingestuft, obwohl die tatsächlichen Zahlen viel höher ausfallen könnten.

 

Die Studie ergab, dass fast 70 % der oben genannten Elektroabfälle in Autos verstaut waren, die nach Nigeria geliefert wurden, um auf dem Gebrauchtwagenmarkt verkauft zu werden. Während die Einfuhr und der Verkauf gebrauchter Elektrogeräte in Nigeria durchaus rentabel und sinnvoll sein können, ist die Einfuhr von nicht funktionierendem Elektroabfall sowohl nach dem Basler Übereinkommen als auch nach der EU-Abfallverbringungsverordnung verboten. Die Studie ergab auch, dass keine der illegalen Lieferungen Sanktionen für die beteiligten Importeure oder Exporteure zur Folge hatte, was auf ein eklatantes Loch bei der Durchsetzung dieser internationalen Richtlinien hinweist.

 

Der Direktor des SCYCLE-Programms der UNU, Rüdiger Kuehr, verweist auf standardisierte, sowohl von Export- als auch Importländern akzeptierte Funktionalitätstests sowie auf allgemein anerkannte Zertifikate als logische nächste Schritte zur Lösung dieses Problems.

Australien: Alle Verpackungen sollen bis 2025 zu 100 % recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar sein

Australien hat einen wichtigen Schritt zur Lösung eines drohenden Umweltproblems unternommen. Premierminister Malcolm Turnbull hat angekündigt, dass bis 2025 100 % der in Australien erzeugten und verwendeten Verpackungen recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar sein sollen. Diese Ankündigung ist eine Folge des chinesischen Importverbots für Abfall aus 100 Ländern, einschließlich Australien. Da das die externen Entsorgungsmöglichkeiten des Landes einschränkt, setzt Australien nun auch verstärkt auf Abfallvermeidung.

 

Gleichzeitig hat die australische Industrie angekündigt, die Verwendung von Microbeads verringern zu wollen. Diese kleinen Kunststoffkügelchen haben sich als besonders schädlich für das marine Leben und die Ökosysteme erwiesen. Die jüngsten Initiativen in Australien, wie etwa auch die von einigen regionalen Regierungen vorangetriebene Eindämmung von Plastiktüten, zeigen, dass Australien eine führende Rolle beim Recycling und der Verringerung von Abfällen einnimmt.

 

 

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